


AY10 steht für "Athletic Philosophy 10": ein Trainings- bzw. Körperkonzept, das sich aus 10 elementaren Aspekten zusammensetzt.
Ich habe diese Aspekte nach meinen langjährigen Erfahrungen als Sportlerin und Sportlehrerin aus den Bereichen der chinesischen Kampfkünste (Kung Fu und Taiji) und dem Yoga zusammengestellt und mit Elementen des BQ-Trainingskonzepts ("Body Quotient") nach Stefan Otto ergänzt.
Ziel des AY10-Körperkonzepts soll nicht das Erreichen einer sportlichen Einzelleistung sein, sondern ein gesunder Bewegungsapparat und das körperliche Wohlbefinden des Menschen als Ganzes.
Nach dem alten griechischen Wort "philosophia" -der Liebe zur Weisheit und zum Wissen- bedeutet AY10: seinen Körper kennen zu lernen und seine Reaktionen zu erforschen, das Wissen um die physiologischen Vorgänge beim und nach dem Training, aber auch die Fähigkeit, mit seinem Körper auch im Alltag gesund umzugehen und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.
Um den körperlichen Gesamtzustand beurteilen zu können und zu verbessern, müssen verschiedene Aspekte, die zum Teil ineinander übergehen, berücksichtigt werden:
1. Ausdauer
2. Beweglichkeit (Dehnung)
3. Balance
4. Kraft
5. Koordination
6. Vorstellung (Mentales Training)
7. Regeneration
8. Stoffwechsel
9. Ernährung
10. Entspannung
Erst, wenn alle Bereiche berücksichtigt werden und zueinander ausgewogen sind, wird der Bewegungsapparat optimal genutzt und man fühlt sich rundum gesund.
Stress und andere negative seelische Faktoren, falsche Ernährung, Schlafstörungen, Gewichtsprobleme usw. können das Gleichgewicht beeinträchtigen und zum Beispiel zu verhärteter Muskulatur, zu Nacken-, Rücken- oder Ischiasschmerzen führen, zu Krankheitsbildern, die heute weit verbreitet sind.
Aber auch Fehlhaltungen und Bewegungsmangel, zum Beispiel am Computer-Arbeitsplatz, führen zu denselben Beschwerden.
Wer in dieser Lage keinen Sport betreibt und eine generelle "Schonhaltung" einnimmt, verschlimmert langfristig die Situation. Der Körper erhält keine Regenerationsreize und baut immer weiter ab.
Aber auch falsch betriebener Sport kann gefährlich sein: Ignoriert man Schmerzen oder andere körperliche Warnsignale, so werden Defizite in Bewegungsabläufen häufig durch vermehrten Krafteinsatz ausgeglichen. Auch wer zu selten Sport macht, dann aber, aus falschem Ehrgeiz, meint, die verlorene Trainingszeit am Stück nachholen zu müssen, belastet sich mit Sicherheit falsch. Früher oder später ist dann ebenfalls die körperliche Substanz aufgebraucht und der Bewegungsapparat erkrankt.
Auf die gesunde Bewegung kommt es an!
AY10 soll hierfür dem Menschen die Fähigkeit zurückgeben, sich in der Bewegung zu erleben und zu spüren.
Zwar können Pulsmesser oder Stoppuhren körperliche Einzelleistungen sehr präzise erfassen und im Training eine Hilfestellung geben, unser Körper und unser Gehirn können die körperliche Situation als Ganzes aber wesentlich besser erfassen. Der Körper spricht zu uns – AY10 soll das "Zuhören" wieder ermöglichen.
Dafür wird zunächst Ihre Körperbasis auf das Zusammenspiel von Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Balance, Stoffwechsel getestet. Sie erfahren, wo sich Ihr Körper aktuell befindet und wohin er sich entwickeln kann.
Jeder Besucher des AY10-Studios wird dabei individuell betrachtet und grundsätzlich nur im Einzeltraining betreut.

1. Ausdauer2. Beweglichkeit (Dehnung)3. Balance4. Kraft5. Koordination
6. Vorstellung7. Regeneration8. Stoffwechsel9. Ernährung10. Entspannung
Ausdauertraining, auch Herz-Kreislauftraining genannt, erhöht die Fähigkeit des Körpers, einer lang andauernden Belastung stand zu halten. Neben dem Training für das Herz, unserem Motor, regt es sämtliche Kreislaufvorgänge an, verbessert die Durchblutung und unterstützt die Versorgung der Körperzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Es startet die Fettverbrennung und hilft beim Abbau und beim Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper. Es dient außerdem der Aufwärmung für eine sich anschließende Tiefendehnung.
Über regelmäßiges Ausdauertraining wird der Stoffwechsel angeregt und beschleunigt, das Immunsystem wird stabilisiert.
Beweglichkeit bezeichnet die Aktionsweite über eines oder mehrere Gelenke und über die Wirbelsäule. Grundlagen sind der Bewegungsradius der Gelenke oder Wirbel und der sie umgebenden Kapseln, hauptsächlich aber die Dehnfähigkeit der beteiligten Sehnen, Bänder und vor allem der Muskeln.
Beweglichkeit ist elementare Voraussetzung für gesunde, verschleißfreie Bewegung, aber auch für Entspannung und Regeneration.
Hauptursache für eingeschränkte Beweglichkeit sind meist Verkürzungen der Muskulatur, die wiederum durch Fehlhaltungen, aber auch durch lange Ruhigstellungsphasen der betroffenen Gelenke nach Unfällen oder Operationen verursacht sein können.
Das AY10-Training setzt hier an und versucht, mit speziellen Tiefendehnungsübungen der Muskulatur ihre natürliche Dehnungsfähigkeit zurück zu geben.
Neben den speziellen Übungen wurden hierzu von dem BodyProfiler Stefan Otto auch neuartige Trainingsgeräte entwickelt, die ich im AY10 erfolgreich verwende.
Das Balancetraining stimuliert über spezifische Nervenreize die Tiefenmuskulatur. Diese Muskulatur ist dem bewussten Bewegungsreiz nicht zugänglich, sondern arbeitet unwillkürlich und sorgt für die Stabilität der Gelenke und des gesamten Körpers.
Diese stabilisierende Muskulatur lässt sich nicht durch Krafttraining ansprechen oder trainieren. Spezielle Übungen und Geräte helfen, das Gleichgewicht zu verbessern oder wieder zu finden.
Balancetraining ist eine wichtige Voraussetzung, um auch im Alter bewegungssicher zu bleiben.
Unter gesundheitlichen Aspekten zwar etwas weniger wichtig als Ausdauer und Beweglichkeit, spielt für die Ausgewogenheit des körperlichen Befindens auch das Krafttraining eine Rolle.
Es ist neben dem allgemeinen Kraftaufbau vor allem auch bei bestehenden muskulären Dysbalancen notwendig.
Muskuläre Dysbalancen entstehen durch unterschiedliche Beanspruchungsgrade gleicher oder sich gegenspielender Muskelgruppen, beispielsweise, wenn nur eine Körperseite trainiert wird oder nur der streckende, nicht aber der beugende Teil der einem Gelenk zugeordneten Muskulatur.
Krafttraining sollte erst beginnen, wenn die nötige Beweglichkeit erreicht wurde, sonst besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr.
Unter Koordination versteht man das Zusammenwirken von Sinnesorganen, dem zentralen Nervensystem und der Skelettmuskulatur zur Steuerung und Regelung von Bewegungen.
Die koordinativen Fähigkeiten sind nicht angeboren, sondern müssen von Kindesbeinen an erlernt, gefestigt und weiterentwickelt werden.
Damit die Fähigkeit, komplexe Bewegungen zu erlernen und dann schnell fehlerfrei auszuüben, im fortschreitenden Alter erhalten bleibt, ist es vorteilhaft, sich im Training immer wieder auf neue Bewegungsmuster einzulassen. Das Üben neuer Bewegungen hält nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Gehirn jung.
Im AY10 steht ein reichhaltiger Fundus an Bewegungsabläufen aus Kung Fu und Tai Chi zur Verfügung, an dem sich -dem individuellen Trainingsstand entsprechend- koordinativ üben läßt.
Über die Koordination der einzelnen Bewegung hinaus ist es wichtig, eine gute Vorstellung seines Körpers zu haben, seiner Dimensionen und seiner Fähigkeiten, denn Bewegung beginnt stets im Gehirn.
Ist das Gefühl für den Körper vorhanden, so lassen sich Bewegungen bzw. Bewegungsabläufe "im Geiste" trainieren bzw. festigen, ohne dass tatsächlich eine Bewegung ausgeführt werden muss.
Diese Trainingsmethode wird bei uns im Westen als "mentales Training" bezeichnet, in den asiatischen Bewegungskünsten ist sie unter dem Begriff "Yi" bereits seit langem bekannt und gebräuchlich.
Allein durch das wiederholte, intensive "Sich-Vorstellen" oder "im-Geiste-Durchgehen" eines Bewegungsablaufs läßt sich dieser -sportwissenschaftlich nachweisbar- optimieren.
Das mentale Training kann ergänzend zum physischen Training zu jeder passenden Gelegenheit (z. B. in einer kleinen Arbeitspause am Schreibtisch) angewendet werden. Es eignet sich besonders für den fortgeschrittenen Sportler, um komplexere Bewegungsabläufe zu festigen.
Regeneration gehört zum Trainingsprogramm und sollte nicht unterschätzt werden. Sie ist notwendig, um die körperliche Leistung nachhaltig zu steigern. Die durch das Training an den Körper gegebenen Aufbaureize sollen zu einer körperlichen Reaktion führen, zum Beispiel zur Kräftigung der Muskulatur. Hierfür benötigt der Körper nach dem Training, je nach Verhältnis zwischen aktuellem Zustand und Reizstärke, eine gewisse Zeit der Ruhe und Entspannung, in der dies biochemisch umgesetzt werden kann. Werden Regenerationsphasen nicht ausreichend berücksichtigt (wird also "übertrainiert"), führt dies nicht zum Leistungszuwachs, sondern zu einem Substanzverlust und zu einer Schwächung des Immunsystems. Eine gute Regeneration unterstützend sind: Dehnungsübungen, Massagen, warme Bäder, gute Ernährung (auch bereits während bzw. direkt nach dem Training).
Der Begriff Stoffwechsel steht für Aufnahme, Transport und chemische Umwandlung von Nahrung und Sauerstoff in Baustoffe und Energie im Körper sowie für den Abbau und das Ausscheiden von Stoffwechselendprodukten. Dabei kann sich die Fähigkeit, Nahrung zu verwerten, von Mensch zu Mensch unterscheiden.
Neben dem Energiestoffwechsel im engeren Sinne gibt es weitere Teilbereiche, die individuell betrachtet werden müssen, z. B. Bau-, Eisen-, Glucose- oder Aminosäurenstoffwechsel.
Mit fortschreitendem Alter oder Veränderung der Lebensumstände (z. B. Schwangerschaft, Wechsel der Tätigkeit, Verzicht auf bestimmte Medikamente/Zigaretten/Suchtmittel) kann sich außerdem auch beim Einzelnen der Stoffwechsel verändern.
Gerät der Stoffwechsel ins Stocken, werden Auf- und Abbauprozesse gestört, Kraft und Energie fehlen und giftige Stoffwechselendprodukte reichern sich im Körper an.
Das AY10-Training hilft, den eigenen Stoffwechseltypen zu erkennen und den Stoffwechsel anzuregen.
Eine gute und richtige Ernährung ist die Grundvoraussetzung für alle biochemischen Vorgänge im Körper. Dabei ist auf eine ausgewogene Mischung der Grundbausteine Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate –von all diesen gibt es jeweils wieder verschiedene Varianten– und ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen zu achten.
Neben der Beachtung einiger allgemeiner neuer Erkenntnisse aus den Ernährungswissenschaften ist es wichtig, auf den Stoffwechsel des einzelnen (der auch bei Gesunden durchaus zum Teil sehr verschieden sein kann) einzugehen.
Bei Verdacht auf eine Fehl- oder Mangelernährung kann eine Blutuntersuchung helfen, eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen -angepaßt an den individuellen Stoffwechsel- zu gewährleisten.
Hierfür arbeite ich bei Bedarf mit Ernährungsberatern (Heilpraktiker und Schulmediziner) zusammen.
So wie erschöpfte Muskulatur nicht trainierbar ist, ist auch ein ermüdeter Geist nicht lernfähig und leistungsbereit, was sich wiederum auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirken kann.
Jeder von uns leidet im Laufe seines Lebens zumindest zeitweise an Stress, einer Reaktion des Körpers auf Veränderungen und Belastungen. Dabei unterscheidet man "Eustress" ("guter" Streß - bei Herausforderungen, Tatendrang) und "Disstress" ("schlechter" Stress - bei tatsächlicher oder empfundener, innerer oder äußerer Überlastung). Disstress über einen längeren Zeitraum kann zu Verspannungen mit den daraus resultierenden Krankheitsbildern oder gar zum "Burnout" führen.
Zur Stressbewältigung gibt es unterschiedlichste Methoden und Ansätze. Sportliche Aktivität, insbesondere das Ausdauertraining, und die anschließende Regenerationsphase sind gut geeignet, den Stressabbau zu unterstützen. Wichtig ist es hierbei allerdings, den Kreislauf von Stress und Leistungsdruck zu durchbrechen, d. h. das Training soll Spaß machen und nicht von falschem Ehrgeiz (Leistungsdruck) oder Zeitdruck beeinträchtigt werden.

Liebe Besucher,
vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Seite und am AY10-Trainingskonzept.
Mit dem Training beginnt ein Prozess der körperlichen Entwicklung, bei der
jeder Mensch seine eigene Ausgangsposition und eigenen Ziele hat.
Ich habe Ihnen auf meiner Seite die Grundzüge meines Konzepts vorgestellt.
Ihre individuellen, persönlichen Bedürfnisse lassen sich aber natürlich nicht pauschal beschreiben.
Daher würde ich mich freuen, wenn Sie zu mir Kontakt aufnähmen. In einem persönlichen Gespräch kann ich Ihre Fragen beantworten und gemeinsam mit Ihnen Ihre Ziele formulieren. Gern verbinde ich dies mit einem kostenlosen, 60-minütigen Probetraining, das Ihnen das für die intensive gemeinsame Arbeit erforderliche Vertrauen in mich und das Konzept vermitteln wird.
Ihre
Ayten Gülec
Lebenslauf AYTEN GÜLEC
| seit 1995 | Kung Fu Training |
| 1997 | Workshop bei Janet Gee, San Francisco |
| 1998 | Studienaufenthalt in New York, Training bei Sifu Maurice Llewellyn, Wing Chun |
| seit 2001 | Lehrerin für Tang Lang Kung Fu |
| 2002 | China Reise und Training bei Großmeister Zhang Wan Fu |
| 2002 | Ausbildung zur Kindertrainerin bei "Defending" (Selbstbehauptungskurse für Kinder an Grundschulen) |
| 2004 | Gründung einer eigenen Kung Fu-Schule im Hamburger Schanzenviertel |
| 2004 | China Reise und Training bei Meister Yu Bin |
| 2005 | Schwarzgurtprüfung im Tang Lang Kung Fu |
| 2005 | China Reise und Training bei Meister Yu Bin |
| 2006 | China Reise und Training bei Meister Yu Bin |
| 2006-2007 | Ausbildung zur Marma-Yoga-Lehrerin, Institut für Gesundheitspädagogik, München |
| 2007 | China Reise, Unterricht an der Sportuniversität Peking |
| 2008 | China Reise, Unterricht an der Sportuniversität Peking |
| 2008 | "Übungsleiter C-Lizenz" beim Hamburger Sportbund |
| seit 2009 | Zusammenarbeit mit dem Studio BQ von Stefan Otto |
| 2010 | Gründung des AY10-Studios |



Studio AY10
Ayten Gülec
Lerchenstraße 28
22767 Hamburg
Tel.: 040 - 431 90 440
e-mail: Ayb texn@AY10..de
Steuerkasse Hamburg
46/080/021714

© 2010, Studio AY10